Photovoltaik für Mehrfamilienhäuser

Solarstrom für alle Parteien unter einem Dach

Ob Vermieter, Eigentümergemeinschaft oder Wohnungsbaugesellschaft: Mit gemeinschaftlicher Gebäudeversorgung, Mieterstrom und Speicher wird das Dach Ihres Mehrfamilienhauses zum Kraftwerk für alle – mit günstigerem Strom für die Bewohner und einer soliden Rendite für Sie.

Photovoltaik für Mehrfamilienhäuser

Ihre Vorteile

Warum sich PV auf Mehrfamilienhäusern lohnt

In einem Mehrfamilienhaus wird den ganzen Tag Strom verbraucht – von den Wohnungen, im Treppenhaus, für Aufzug, Heizung und Ladestationen. Beste Voraussetzungen, um viel Solarstrom direkt im Haus zu nutzen.

Günstiger Strom für Bewohner

Solarstrom vom eigenen Dach ist günstiger als Netzstrom. Das senkt die Nebenkosten und macht Ihre Wohnungen attraktiver.

Zusätzliche Einnahmen

Als Betreiber verkaufen Sie Solarstrom an die Bewohner und speisen Überschüsse ein – eine planbare Einnahmequelle über 20 Jahre und mehr.

Wertsteigerung der Immobilie

Eine moderne Energieversorgung erhöht den Wert und die Vermietbarkeit Ihres Gebäudes – und verbessert die Energiebilanz.

0 % Mehrwertsteuer

Für PV-Anlagen auf Wohngebäuden gilt der Nullsteuersatz – inklusive Speicher und Montage. Bis 30 kWp je Wohneinheit gelten die Voraussetzungen als erfüllt.

Steuerfreie Erträge

Einnahmen aus PV-Anlagen bis 30 kWp je Wohn- bzw. Gewerbeeinheit sind einkommensteuerfrei (max. 100 kWp je Steuerpflichtigem, § 3 Nr. 72 EStG). Lassen Sie den Einzelfall von Ihrer Steuerberatung prüfen.

Allgemeinstrom & Wärmepumpe

Treppenhauslicht, Aufzug, Pumpen und eine zentrale Wärmepumpe brauchen dauerhaft Strom – ideal, um Solarstrom ohne großen Aufwand selbst zu nutzen.

Die Modelle

Wie der Solarstrom zu den Bewohnern kommt

Für Mehrfamilienhäuser gibt es heute mehrere Wege. Welcher passt, hängt von Gebäude, Bewohnern und Ihrem gewünschten Aufwand ab – wir beraten Sie dazu.

Allgemeinstrom

Der einfachste Einstieg: Der Solarstrom versorgt Treppenhaus, Aufzug, Heizungstechnik oder eine zentrale Wärmepumpe. Überschüsse werden eingespeist. Keine Stromlieferung an Bewohner nötig.

Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung

Seit Mai 2024 möglich (§ 42b EnWG): Bewohner erhalten einen Anteil am Solarstrom nach einem festen oder dynamischen Schlüssel. Den Reststrom beziehen sie weiter von ihrem eigenen Versorger – deutlich weniger Pflichten für Sie als Betreiber.

Mieterstrom

Sie liefern den Bewohnern Solarstrom und den Reststrom aus dem Netz als Komplettpaket (§ 42a EnWG). Dafür gibt es zusätzlich den Mieterstromzuschlag nach EEG. Der Preis darf höchstens 90 % des örtlichen Grundversorgungstarifs betragen.

Volleinspeisung

Der gesamte Strom wird ins Netz eingespeist und vergütet. Einfach, aber meist weniger wirtschaftlich als die Nutzung im Haus – eine Option, wenn kein Messkonzept umgesetzt werden soll.

Mieterstrom oder gemeinschaftliche Gebäudeversorgung im Vergleich

Mieterstrom (§ 42a EnWG)Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung (§ 42b EnWG)
ReststromBetreiber liefert auch den NetzstromBewohner behalten ihren eigenen Versorger
Strompreismax. 90 % des Grundversorgungstarifsfrei vereinbar
FörderungMieterstromzuschlag nach EEGkein Mieterstromzuschlag
Vertragsbindungmax. 2 Jahre, danach monatlich kündbarErstlaufzeit max. 2 Jahre, danach jederzeit kündbar
Aufwand für Betreiberhöher (Pflichten als Stromlieferant)geringer
Teilnahmefreiwillig für jeden Bewohnerfreiwillig für jeden Bewohner

Speicherlösungen

Mehr Solarstrom für die Abendstunden

In Mehrfamilienhäusern wird am meisten Strom morgens und abends verbraucht – dann, wenn die Sonne schwach ist. Ein zentraler Batteriespeicher verschiebt den Mittagsstrom in diese Zeiten und erhöht so den Anteil, den Sie im Haus verkaufen oder selbst nutzen können.

Höherer Eigenverbrauch

Mehr Solarstrom im Haus heißt mehr Ersparnis für Bewohner und mehr Erlös für Sie – siehe Beispielrechnung.

Unabhängig von negativen Strompreisen

Neue Anlagen erhalten bei negativen Börsenpreisen keine Vergütung – gespeicherter Strom wird stattdessen im Haus genutzt.

Lastspitzen abfedern

Wärmepumpe und Ladestationen in der Tiefgarage lassen sich besser aus dem Speicher versorgen.

Zentral statt in jeder Wohnung

Für Mehrfamilienhäuser empfehlen wir in der Regel einen zentralen Speicher im Technikraum: eine Anlage, ein Wartungsvertrag, ein Messkonzept. Optional lassen sich ausgewählte Stromkreise – etwa Treppenhausbeleuchtung oder Heizungstechnik – über eine Notstromfunktion absichern.

Beispielrechnung

Was ein Mehrfamilienhaus mit PV und Speicher bringen kann

Eine vereinfachte Musterrechnung für die gemeinschaftliche Gebäudeversorgung – ohne Finanzierungskosten, Preissteigerungen und Leistungsabnahme der Module. Ihre tatsächlichen Werte hängen vom Gebäude ab: Wir rechnen sie für Sie individuell durch.

Annahmen

  • Mehrfamilienhaus mit 8 Wohneinheiten in der Oberpfalz
  • Stromverbrauch: 8 × 2.500 kWh + 2.000 kWh Allgemeinstrom = 22.000 kWh/Jahr
  • PV-Anlage 30 kWp, Ertrag 950 kWh/kWp = 28.500 kWh/Jahr
  • Investition: PV ca. 36.000 €, Speicher 15 kWh ca. 9.000 €, Messkonzept ca. 2.000 € (netto, 0 % MwSt)
  • Solarstrompreis für Bewohner 26 ct/kWh, Netzstrompreis zum Vergleich 35 ct/kWh
  • Einspeisevergütung ca. 7,0 ct/kWh (Inbetriebnahme 2026)
  • Laufende Kosten (Messung, Abrechnung, Wartung) ca. 700 €/Jahr
ohne Speichermit Speicher
Solarstrom im Haus genutzt9.975 kWh (35 %)15.675 kWh (55 %)
Erlös Solarstrom an Bewohner2.594 €/Jahr4.076 €/Jahr
Erlös Einspeisung1.298 €/Jahr899 €/Jahr
Überschuss nach laufenden Kosten3.191 €/Jahr4.274 €/Jahr
Investition38.000 €47.000 €
Amortisation (einfach)ca. 12 Jahreca. 11 Jahre
Überschuss nach 20 Jahrenca. 25.800 €ca. 38.500 €
Ersparnis aller Bewohnerca. 900 €/Jahrca. 1.400 €/Jahr
… je Wohnungca. 110 €/Jahrca. 175 €/Jahr

Musterrechnung, Stand Oktober 2026. Alle Werte gerundet und ohne Gewähr; sie ersetzen keine individuelle Wirtschaftlichkeitsberechnung. [Annahmen mit GRAMMER-Erfahrungswerten abgleichen]

So gehen wir vor

Vom Dach bis zur ersten Abrechnung

Gebäude-Check

Wir prüfen Dach, Statik, Zählerschrank und Verbrauchsdaten – und zeigen, welches Modell zu Ihrem Haus passt.

Wirtschaftlichkeit & Beschluss

Sie erhalten eine individuelle Wirtschaftlichkeitsberechnung – bei Eigentümergemeinschaften als verständliche Grundlage für die Eigentümerversammlung.

Installation & Messkonzept

Unsere eigenen Fachkräfte installieren Anlage und Speicher und stimmen das Messkonzept mit dem Netzbetreiber ab.

Betrieb & Abrechnung

Monitoring und Wartung übernehmen wir. Für die Stromabrechnung mit den Bewohnern arbeiten Sie mit einem spezialisierten Dienstleister zusammen. [Bitte bestätigen: Partner für Abrechnung?]

Warum GRAMMER Solar

Regional. Erfahren. Persönlich.

Wir sind kein überregionales Plattformunternehmen, das Aufträge weiterreicht. Wir sind seit fast 50 Jahren ein Betrieb aus der Region — mit eigenem Team, eigenen Monteuren und langfristiger Verantwortung für jede Anlage, die wir bauen.

Verwurzelt in der Region

Amberg & Oberpfalz ist unsere Heimat. Kurze Wege, schnelle Reaktion — auch nach der Installation.

Eigene Fachkräfte, keine Subunternehmer

Jede Anlage wird von unserem eigenen Team geplant und gebaut. Volle Verantwortung, kein Outsourcing.

Fast 50 Jahre Solarerfahrung

Wir haben Photovoltaik nicht entdeckt, als sie zum Trend wurde. Wir sind seit 1977 dabei und haben die Branche mitgeprägt.

Langfristiger Partner, nicht nur Lieferant

Wartung, Monitoring und Optimierung: Wir bleiben ansprechbar — auch Jahre nach der Inbetriebnahme.

Siegfried Schröpf, Inhaber und Geschäftsführer GRAMMER Solar

Simon Schwab, Siegfried Schröpf und Walther Geiger, Inhaber GRAMMER Solar

Häufige Fragen

Was Eigentümer und Vermieter häufig fragen

Sie haben Fragen, wir die Antworten. Ist Ihre Frage nicht dabei, rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns – wir beraten Sie gerne.

Ja, eine PV-Anlage auf dem Gemeinschaftsdach ist eine bauliche Veränderung und muss von der Eigentümerversammlung beschlossen werden. Wir liefern Ihnen dafür die technischen und wirtschaftlichen Unterlagen. Rechtliche Details klären Sie am besten mit Ihrer Hausverwaltung.

Seit Juni 2026 können Erzeuger und Verbraucher Solarstrom über das öffentliche Netz gemeinsam nutzen. Das ist vor allem für Nachbarschaften gedacht. Innerhalb eines Gebäudes sind Mieterstrom und gemeinschaftliche Gebäudeversorgung in der Regel die bessere Wahl.

Das passt dazu

Das Mehrfamilienhaus als Energiesystem

Mit diesen Bausteinen nutzen Sie noch mehr Solarstrom direkt im Haus.

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Speicher

Ein zentraler Batteriespeicher verschiebt Solarstrom in die Abendstunden, wenn die Bewohner ihn brauchen.

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Wärmepumpe

Eine zentrale Wärmepumpe mit Solarstrom senkt die Heizkosten für das ganze Haus.

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E-Mobilität

Ladestationen in Tiefgarage oder Carport – versorgt mit Sonnenstrom vom eigenen Dach.

Der nächste Schritt

Lohnt sich PV auf Ihrem Mehrfamilienhaus?

Senden Sie uns ein paar Eckdaten zu Gebäude und Verbrauch – wir zeigen Ihnen, welches Modell passt und rechnen die Wirtschaftlichkeit individuell durch.

  • Kostenlos & unverbindlich
  • Individuelle Wirtschaftlichkeitsberechnung
  • Unterlagen für die Eigentümerversammlung

Oder direkt anrufen

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Grammer Solar GmbH

Oskar-von-Miller Str. 8
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