Photovoltaik für Kommunen
Öffentliche Dächer werden zu Kraftwerken
Rathaus, Schule, Kläranlage oder Bauhof: Kommunale Gebäude haben große Dachflächen und einen hohen Strombedarf am Tag. Mit Photovoltaik senken Sie dauerhaft die Energiekosten Ihres Haushalts, erfüllen kommende Solarpflichten und gehen beim Klimaschutz sichtbar voran.

Solarpflicht für öffentliche Gebäude
Jetzt planen statt später unter Zeitdruck handeln
Mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz (§ 106 GModG) kommt bundesweit eine Solarpflicht für öffentliche Nichtwohngebäude – gestaffelt nach Gebäudeart und Nutzfläche. In Bayern gilt für Nichtwohngebäude bereits seit 2023 bzw. 2025 die Pflicht nach Art. 44a BayBO bei Neubau und vollständiger Dacherneuerung.
ab 1. Januar 2027
Neue öffentliche Nichtwohngebäude
ab 1. Januar 2028
Öffentliche Bestandsgebäude mit mehr als 2.000 m² Nutzfläche
ab 1. Januar 2029
Öffentliche Bestandsgebäude mit mehr als 750 m² Nutzfläche
ab 1. Januar 2031
Öffentliche Bestandsgebäude mit mehr als 250 m² Nutzfläche
Unser Rat: Verschaffen Sie sich jetzt einen Überblick, welche Liegenschaften geeignet sind und in welcher Reihenfolge sich eine Umsetzung lohnt – so verteilen Sie Investitionen sinnvoll über mehrere Haushaltsjahre. Stand Oktober 2026; maßgeblich sind die jeweiligen Gesetzestexte. [Bitte Details zu Ausnahmen und Fristen in § 106 GModG prüfen]
Ihre Vorteile
Warum sich Photovoltaik für Kommunen besonders lohnt
Öffentliche Gebäude verbrauchen ihren Strom überwiegend tagsüber – genau dann, wenn die Sonne scheint. Das macht Photovoltaik für Kommunen besonders wirtschaftlich.
Haushalt entlasten
Jede selbst genutzte Kilowattstunde ersetzt teuren Netzstrom. Das senkt die laufenden Energiekosten Ihrer Liegenschaften – Jahr für Jahr.
Planbare Energiekosten
Solarstrom vom eigenen Dach macht Sie unabhängiger von Strompreisschwankungen – über 25 Jahre und mehr.
Klimaziele erreichen
PV ist einer der schnellsten Hebel für die CO₂-Bilanz Ihrer Kommune – messbar und gut kommunizierbar.
Vorbild für Bürger & Betriebe
Eine Anlage auf Rathaus oder Schule zeigt: Die Energiewende findet vor Ort statt. Das motiviert Bürger und Unternehmen.
Pflichten rechtzeitig erfüllen
Wer jetzt plant, erfüllt die kommende Solarpflicht ohne Zeitdruck – und kann Maßnahmen mit ohnehin geplanten Dachsanierungen verbinden.
Wertschöpfung in der Region
Mit einem regionalen Fachbetrieb bleiben Aufträge, Arbeitsplätze und Know-how in der Oberpfalz.
Kommunale Anwendungen
Wo Photovoltaik in Ihrer Kommune Sinn macht
Fast jede kommunale Liegenschaft bietet Potenzial. Entscheidend sind Dachfläche, Statik und das Verbrauchsprofil vor Ort.
Rathaus & Verwaltung
Hoher Strombedarf zu Bürozeiten – ideal für einen großen Eigenverbrauchsanteil.
Schulen & Kitas
Große Dachflächen und Tagesbetrieb. Zusätzlich ein starkes Thema für den Unterricht.
Sporthallen & Bäder
Große, oft flache Dächer und hoher Energiebedarf für Licht, Lüftung und Warmwasser.
Kläranlagen & Wasserwerke
Pumpen und Gebläse laufen rund um die Uhr – beste Voraussetzungen für Eigenverbrauch und Speicher.
Bauhof & Feuerwehr
Strom für Werkstatt und E-Fuhrpark – auf Wunsch mit Notstromlösung für den Einsatzfall.
Parkplätze & Carports
Solarcarports machen Parkflächen nutzbar und versorgen Ladesäulen direkt mit Sonnenstrom.
Kommunaler Wohnungsbau
PV auf kommunalen Wohngebäuden – mit Modellen zur Stromversorgung der Mieter.
Freiflächen
Kommunale Flächen für Solarparks nutzen – oder externe Projekte begleiten und beteiligt werden.
Beteiligung & Wertschöpfung
Auch fremde Solarparks bringen Ihrer Kommune Geld
Nicht jede Anlage muss die Kommune selbst bauen. Auch Freiflächenanlagen anderer Betreiber auf Ihrem Gemeindegebiet können sich für den Haushalt lohnen.
Kommunalbeteiligung nach § 6 EEG
Betreiber von Freiflächen-PV-Anlagen dürfen der Standortkommune bis zu 0,2 ct je erzeugter Kilowattstunde zahlen. Für EEG-geförderte Strommengen bekommt der Betreiber diesen Betrag vom Netzbetreiber erstattet.
Gewerbesteuer vor Ort
Gewerbesteuer aus Solaranlagen fließt überwiegend an die Standortgemeinde. [Bitte Aufteilungsregel nach § 29 GewStG prüfen]
Bürger einbinden
Bürgerenergie-Modelle erhöhen Akzeptanz und halten die Erträge in der Region.
Wir unterstützen Sie mit Fachwissen
Ob eigene Anlage, Freiflächenprojekt oder Beratung im Gemeinderat: Wir liefern technische Einschätzungen, Ertragsprognosen und verständliche Unterlagen für Ihre Gremien.
So gehen wir vor
Vom Gebäudebestand zur fertigen Anlage
Potenzialanalyse
Wir sichten Ihre Liegenschaften: Dachflächen, Statik, Ausrichtung und Stromverbrauch – und zeigen, wo sich PV zuerst lohnt.
Wirtschaftlichkeit & Gremienvorlage
Ertragsprognose, Eigenverbrauchsanteil und Amortisation – aufbereitet als verständliche Grundlage für Gemeinderat und Kämmerei.
Ausschreibung & Vergabe
Wir beteiligen uns an Ihren Ausschreibungen und erstellen Angebote nach Ihrem Leistungsverzeichnis.
Umsetzung & Betrieb
Installation durch eigene Fachkräfte, Inbetriebnahme, Monitoring und regelmäßige Wartung – alles aus einer Hand.
Finanzierung & Förderung
Was Kommunen wissen sollten
Die Finanzierung organisiert die Kommune selbst – wir informieren Sie über die Rahmenbedingungen und liefern alle Unterlagen für Haushaltsplanung und Förderanträge.
KfW-Investitionskredit Kommunen
Zinsgünstiger Kredit für investive Klimaschutzmaßnahmen (Programm 208). Kommunale Unternehmen können zudem den KfW-Kredit 270 für Erneuerbare Energien nutzen.
Umsatzsteuer
Für Anlagen auf öffentlichen und dem Gemeinwohl dienenden Gebäuden kann der Nullsteuersatz gelten. Klären Sie die Anwendung im Einzelfall mit Ihrer Kämmerei.
Pacht & Bürgerenergie
Alternativ stellen Kommunen Dachflächen Dritten oder Bürgerenergiegenossenschaften zur Verfügung – ohne eigene Investition.
Hinweis: GRAMMER Solar bietet keine Finanzierungen an und stellt keine Förderanträge. Förderbedingungen ändern sich – maßgeblich sind die aktuellen Merkblätter der Förderstellen. Stand: Oktober 2026.
Warum GRAMMER Solar
Regional. Erfahren. Persönlich.
Wir sind kein überregionales Plattformunternehmen, das Aufträge weiterreicht. Wir sind seit fast 50 Jahren ein Betrieb aus der Region — mit eigenem Team, eigenen Monteuren und langfristiger Verantwortung für jede Anlage, die wir bauen.
Verwurzelt in der Region
Amberg & Oberpfalz ist unsere Heimat. Kurze Wege, schnelle Reaktion — auch nach der Installation.
Eigene Fachkräfte, keine Subunternehmer
Jede Anlage wird von unserem eigenen Team geplant und gebaut. Volle Verantwortung, kein Outsourcing.
Fast 50 Jahre Solarerfahrung
Wir haben Photovoltaik nicht entdeckt, als sie zum Trend wurde. Wir sind seit 1977 dabei und haben die Branche mitgeprägt.
Langfristiger Partner, nicht nur Lieferant
Wartung, Monitoring und Optimierung: Wir bleiben ansprechbar — auch Jahre nach der Inbetriebnahme.

Simon Schwab, Siegfried Schröpf und Walther Geiger, Inhaber GRAMMER Solar
Häufige Fragen
Was Kommunen uns häufig fragen
Sie haben Fragen, wir die Antworten. Ist Ihre Frage nicht dabei, rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns – wir beraten Sie gerne.
Ja. Wir erstellen Angebote nach Ihrem Leistungsverzeichnis und beteiligen uns an öffentlichen Ausschreibungen. Gerne beraten wir Sie auch vorab zur technischen Planung. [Bitte bestätigen]
Oft ja, mit Abstimmung der Denkmalbehörde und angepassten Lösungen. Wir unterstützen Sie mit den nötigen technischen Unterlagen.
Das passt dazu
Ihr kommunales Energiesystem
Mit diesen Bausteinen holen Sie noch mehr aus Ihren Anlagen heraus.

Speicher
Speicher erhöhen den Eigenverbrauch – besonders bei Gebäuden mit Abend- oder Wochenendbetrieb.

E-Mobilität
Ladeinfrastruktur für Bauhof, Verwaltung und Bürger – versorgt mit eigenem Solarstrom.

Service & Wartung
Regelmäßige Prüfung sichert Ertrag und Sicherheit Ihrer Anlagen – mit Prüfprotokoll.
Der nächste Schritt
Potenzialanalyse für Ihre Liegenschaften
Sprechen Sie uns an – wir verschaffen Ihnen einen Überblick, welche kommunalen Gebäude sich für Photovoltaik eignen und wo Sie am meisten sparen.
- Kostenlos & unverbindlich
- Unterlagen für Gemeinderat und Kämmerei
- Regionaler Ansprechpartner
Oder direkt anrufen