Finanzierung & Förderung für Unternehmen
Solarstrom rechnet sich – auch steuerlich
Vorsteuerabzug, Abschreibung, Investitionsabzugsbetrag und zinsgünstige Kredite: Wir zeigen Ihnen, welche Rahmenbedingungen 2026 für gewerbliche PV-Anlagen gelten – als fundierte Grundlage für Ihre Entscheidung.

Steuerliche Vorteile
Was Ihre Investition steuerlich attraktiv macht
Eine gewerbliche PV-Anlage ist ein Wirtschaftsgut wie jede andere Investition – mit einigen besonders interessanten Gestaltungsmöglichkeiten. Die optimale Kombination klären Sie am besten mit Ihrer Steuerberatung.
Vorsteuerabzug
Für Anlagen auf reinen Gewerbegebäuden gilt in der Regel der reguläre Umsatzsteuersatz von 19 %. Als vorsteuerabzugsberechtigtes Unternehmen erhalten Sie diese vom Finanzamt zurück.
Degressive Abschreibung
Für Anschaffungen vom 1. Juli 2025 bis 31. Dezember 2027 ist die degressive AfA möglich: bis zum Dreifachen der linearen AfA, maximal 30 % pro Jahr. Linear gilt eine Nutzungsdauer von 20 Jahren (5 % pro Jahr).
Investitionsabzugsbetrag
Bis zu 50 % der geplanten Investitionskosten können Sie bis zu drei Jahre vorab gewinnmindernd geltend machen (§ 7g Abs. 1 EStG) – bei einem Gewinn bis 200.000 € im Abzugsjahr.
Sonderabschreibung
Zusätzlich bis zu 40 % Sonderabschreibung im Jahr der Anschaffung und den vier Folgejahren (§ 7g Abs. 5 EStG), frei verteilbar – unter denselben Gewinngrenzen.
Kleinere Anlagen steuerfrei
Anlagen bis 30 kWp je Wohn- oder Gewerbeeinheit (max. 100 kWp je Steuerpflichtigem) sind einkommensteuerfrei. Dann entfallen allerdings auch Abschreibungen – rechnen Sie beide Wege durch.
Speicher
Ein Batteriespeicher kann als Teil der Anlage oder als eigenes Wirtschaftsgut abgeschrieben werden und erhöht Ihren Eigenverbrauch – besonders bei Lastspitzen.
Gut zu wissen: GRAMMER Solar vermittelt keine Finanzierungen und stellt keine Förderanträge. Wir informieren Sie umfassend, rechnen die Wirtschaftlichkeit Ihrer Anlage transparent durch und stellen Ihnen alle technischen Unterlagen für Ihre Bank, Ihre Steuerberatung oder die Förderstelle zur Verfügung. Diese Seite ersetzt keine Steuer-, Rechts- oder Finanzberatung. Stand: Oktober 2026.
Erlösmodelle
Wie Ihr Solarstrom Geld verdient – oder spart
Für Unternehmen ist der Eigenverbrauch fast immer der wirtschaftlichste Weg: Tagsüber produziert die Anlage dann, wenn Sie Strom brauchen.
Eigenverbrauch
Selbst genutzter Solarstrom ersetzt teuren Netzbezug – inklusive Netzentgelten und Umlagen. Das ist der größte Hebel für die Wirtschaftlichkeit.
Einspeisevergütung bis 100 kWp
Überschüsse werden nach EEG vergütet, aktuell z. B. 5,44 ct/kWh für den Leistungsanteil von 40 bis 100 kWp (Teileinspeisung, Inbetriebnahme bis 31.01.2027).
Direktvermarktung ab 100 kWp
Ab 100 kWp ist die Direktvermarktung Pflicht: Ein Direktvermarkter verkauft Ihren Strom an der Börse, dazu kommt die Marktprämie nach EEG.
Stromlieferung & PPA
Lieferung an Mieter, Nachbarbetriebe oder über Stromabnahmeverträge (PPA) – Modelle, die sich je nach Standort und Abnehmer lohnen können.
Solarspitzengesetz: Neue Anlagen erhalten bei negativen Börsenstrompreisen keine Vergütung. Ein hoher Eigenverbrauch und ein Speicher machen Sie davon weitgehend unabhängig.
EEG 2027 – Ausblick
Was sich für Unternehmen voraussichtlich ändert
Die Bundesregierung hat am 29. Juli 2026 den Entwurf eines neuen EEG beschlossen. Das Gesetz ist im parlamentarischen Verfahren (Stand Oktober 2026) und soll am 1. Januar 2027 in Kraft treten.
Direktvermarktung als Regelfall
Neuanlagen sollen schrittweise vollständig in die Direktvermarktung überführt werden. Für größere Anlagen soll die Marktprämie grundsätzlich weiter 20 Jahre laufen.
Neues Modell für große Anlagen
Für große Anlagen sind zweiseitige Differenzverträge (Contracts for Difference) geplant.
Bestandsschutz
Anlagen mit Inbetriebnahme bis 31. Dezember 2026 sollen im bisherigen System bleiben.
Was heißt das für Ihr Unternehmen?
Der Eigenverbrauch wird noch wichtiger – Einspeiseerlöse werden marktabhängiger. Deshalb planen wir Ihre Anlage konsequent nach Ihrem Lastprofil.
Wir aktualisieren diese Seite, sobald das Gesetz verabschiedet ist.
Finanzierung
Finanzierungswege im Überblick
Die passende Finanzierung klären Sie mit Ihrer Bank oder Ihrem Finanzpartner. Wir liefern dafür Angebot, technische Daten und eine belastbare Wirtschaftlichkeitsberechnung.
Eigenkapital
Volle Erträge vom ersten Tag an und keine Zinskosten – ideal bei guter Liquidität.
KfW-Kredit 270
Förderkredit für PV und Speicher, über die Hausbank – Antrag vor Auftragsvergabe. Auch hohe Beträge und lange Laufzeiten möglich.
Investitionskredit
Klassische Finanzierung über Ihre Hausbank, oft kombinierbar mit Förderkrediten.
Leasing, Pacht & Contracting
Modelle externer Anbieter ohne eigene Investition. Prüfen Sie Laufzeit, Gesamtkosten und Rechte an der Anlage genau.
Wichtig: Beim KfW-Kredit gilt bereits eine verbindliche Beauftragung als Vorhabenbeginn – beantragen Sie ihn daher frühzeitig über Ihre Hausbank. Regionale Programme: Ein landesweites bayerisches PV-Förderprogramm gibt es derzeit nicht; erkundigen Sie sich bei Ihrer Kommune. [Optional: LfA-Förderprogramme nach Prüfung ergänzen]
Warum GRAMMER Solar
Regional. Erfahren. Persönlich.
Wir sind kein überregionales Plattformunternehmen, das Aufträge weiterreicht. Wir sind seit fast 50 Jahren ein Betrieb aus der Region — mit eigenem Team, eigenen Monteuren und langfristiger Verantwortung für jede Anlage, die wir bauen.
Verwurzelt in der Region
Amberg & Oberpfalz ist unsere Heimat. Kurze Wege, schnelle Reaktion — auch nach der Installation.
Eigene Fachkräfte, keine Subunternehmer
Jede Anlage wird von unserem eigenen Team geplant und gebaut. Volle Verantwortung, kein Outsourcing.
Fast 50 Jahre Solarerfahrung
Wir haben Photovoltaik nicht entdeckt, als sie zum Trend wurde. Wir sind seit 1977 dabei und haben die Branche mitgeprägt.
Langfristiger Partner, nicht nur Lieferant
Wartung, Monitoring und Optimierung: Wir bleiben ansprechbar — auch Jahre nach der Inbetriebnahme.

Simon Schwab, Siegfried Schröpf und Walther Geiger, Inhaber GRAMMER Solar
Häufige Fragen
Was Unternehmen zu Finanzierung und Förderung fragen
Sie haben Fragen, wir die Antworten. Ist Ihre Frage nicht dabei, rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns – wir beraten Sie gerne.
Nein. Wir sind Ihr Fachbetrieb für Planung und Installation. Wir informieren Sie über die Rahmenbedingungen und liefern alle Unterlagen, die Ihre Bank, Steuerberatung oder Förderstelle benötigt.
Für Anlagen ab 100 kWp ist die Direktvermarktung Pflicht. Darunter können Sie die feste Einspeisevergütung wählen – nach bisherigem Recht für Inbetriebnahmen bis Ende 2026.
Das passt dazu
Mehr aus Ihrer Investition holen
Mit diesen Bausteinen steigern Sie Eigenverbrauch und Versorgungssicherheit.

Speicher
Speicher puffern Ihren Solarstrom für Schichten, Wochenenden und Lastspitzen.

Notstrom
Backup-Lösungen sichern wichtige Verbraucher im Betrieb bei Netzausfall ab.

E-Mobilität
Laden Sie Firmen- und Mitarbeiterfahrzeuge mit eigenem Solarstrom.
Der nächste Schritt
Wirtschaftlichkeit berechnen lassen
Wir analysieren Ihren Stromverbrauch, planen die passende Anlage und rechnen Ihnen Kosten, Einsparung und Amortisation transparent vor – als Grundlage für Ihre Bank und Ihre Steuerberatung.
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