Wärmepumpe Eigenheim

Heizen mit eigenem Solarstrom

Eine Wärmepumpe nutzt Wärme aus der Außenluft und braucht nur einen Bruchteil davon als Strom. Kommt dieser Strom vom eigenen Dach, sinken Ihre Heizkosten auf ein Minimum — und bleiben es.

Wärmepumpe Eigenheim

So funktioniert's

Mehr Wärme als Strom — warum Wärmepumpen so effizient sind

Eine Wärmepumpe erzeugt keine Wärme aus Strom — sie verschiebt Wärme aus der Außenluft ins Haus. Der Strom treibt nur den Kompressor an. Das Verhältnis von eingesetztem Strom zu gewonnener Wärme heißt Jahresarbeitszahl (JAZ).

1
kWh Strom für den Kompressor
4
kWh Wärme daraus für Heizung & Warmwasser (JAZ 3–5)
50
dB(A) im Normalbetrieb – leise wie ein Kühlschrank

Verdampfer nimmt Umgebungswärme auf

Das Kältemittel im Außengerät nimmt Wärme aus der Außenluft auf und verdampft — selbst bei Temperaturen bis −15 °C.

Kompressor erhöht die Temperatur

Der elektrisch betriebene Kompressor verdichtet das Gas. Dabei steigt die Temperatur stark an — genug für Heizung und Warmwasser.

Wärme geht ans Heizsystem

Der heiße Dampf gibt seine Wärme ans Heizungswasser ab, kondensiert dabei und der Kreislauf beginnt von vorn.

JAZ 3,5 bedeutet: Für jede Kilowattstunde Strom erhalten Sie 3,5 kWh Heizwärme. Eine Gasheizung liefert aus 1 kWh Gas maximal 1 kWh Wärme. Am häufigsten verbaut wird die Luft-Wasser-Wärmepumpe: ohne Erdbohrung, gut in Bestandsgebäude integrierbar.

Die Traumkombination

Wärmepumpe + PV-Anlage: Heizen mit Sonnenstrom

Eine Wärmepumpe, die mit eigenem Solarstrom betrieben wird, ist unschlagbar — weil der größte Betriebskostenblock auf nahezu null sinkt, sobald die Sonne scheint.

Tagsüber: PV versorgt die Wärmepumpe direkt

Überschussstrom vom Dach geht vorrangig in die Wärmepumpe. Das senkt den Strombezug aus dem Netz auf ein Minimum.

Mit Speicher: Wärme auf Vorrat

Ein Strom- oder Pufferspeicher lagert überschüssige Solarenergie und gibt sie bei Bedarf ans Heizsystem ab — auch abends.

Im Winter: Netzstrom — aber günstiger als Gas

An trüben Wintertagen läuft die Wärmepumpe mit Netzstrom. Dank JAZ 3–4 bleibt sie trotzdem günstiger als eine Gasheizung.

Heizkosten im Jahresvergleich
Einfamilienhaus, Richtwerte

Gasheizung: ca. 1.800–2.400 € / Jahr
Wärmepumpe mit Netzstrom: ca. 900–1.400 € / Jahr
Wärmepumpe + PV-Anlage: ca. 300–600 € / Jahr

Richtwerte für ca. 150 m² Wohnfläche, Heizlast ca. 8 kW. Individuelle Werte hängen von Dämmung, Gebäudeart und Wetter ab.

Häufige Bedenken — ehrlich beantwortet

„Geht das auch in meinem Altbau?“

Die gute Nachricht: In vielen Altbauten funktioniert eine Wärmepumpe besser als erwartet. Hier räumen wir die häufigsten Bedenken aus dem Weg.

Mythos: „Ohne Fußbodenheizung geht das nicht.“

Nicht mehr zutreffend. Feldtests des Fraunhofer-Instituts zeigen: Wärmepumpen arbeiten auch mit Heizkörpern effizient — wenn diese ausreichend dimensioniert sind.

Mythos: „Der Altbau ist zu schlecht gedämmt.“

Kommt auf das Gebäude an. Effizienzhaus-Niveau ist nicht nötig. Wir prüfen die Heizlast und sagen Ihnen ehrlich, ob sich die Wärmepumpe lohnt oder zuerst eine Teilsanierung sinnvoll ist.

Mythos: „Wärmepumpen sind laut.“

Moderne Geräte sind überraschend leise. Etwa 40–50 dB(A) im Normalbetrieb — vergleichbar mit einem ruhigen Kühlschrank. Abstandsregeln sorgen für Nachbarschaftsfrieden.

Mythos: „Im Winter heizt sie nicht richtig.“

Sie arbeitet bis ca. −15 °C problemlos. Bei Extremkälte hilft kurzzeitig ein Heizstab — dieser Anteil ist gering, die Jahresarbeitszahl bleibt wirtschaftlich.

Wann macht eine Wärmepumpe im Altbau besonders Sinn?

  • ✓ Gebäude mit ausreichend gedämmter Hülle
  • ✓ Heizkörper ausreichend groß dimensioniert
  • ✓ Alte Gas- oder Ölheizung steht vor dem Austausch
  • ✓ PV-Anlage vorhanden oder geplant
  • ~ Heizlast noch nicht berechnet — klären wir gemeinsam
  • ✕ Sehr schlecht gedämmtes Gebäude ohne Sanierungsplan

Unser Ansatz: Wir prüfen Ihr Gebäude vor der Empfehlung — nicht umgekehrt. Wenn die Wärmepumpe für Sie nicht die beste Lösung ist, sagen wir das.

Bundesförderung BEG · Stand 21. Juli 2026

Bis zu 80 % Förderung für Ihre Wärmepumpe

Mit der BEG-Reform zum 21. Juli 2026 werden Wärmepumpen weiterhin stark gefördert. Wichtig: Der Klimageschwindigkeitsbonus sinkt ab Februar 2027 schrittweise — wer jetzt plant, sichert sich die höchsten Sätze.

30
Grundförderung – für alle Haushalte

Unabhängig vom Einkommen, im Bestand wie im Neubau.

16
Klimageschwindigkeitsbonus

Beim Ersatz einer funktionierenden Öl-, Gas- oder Kohleheizung. Sinkt ab 01.02.2027 auf 12 %.

40
Einkommensbonus

Bei zu versteuerndem Einkommen bis 30.000 € (bis 40.000 €: 30 %, bis 50.000 €: 10 %; pro Kind +10.000 €).

80
Maximal möglich

Bis zu 22.400 € Zuschuss bei 28.000 € förderfähigen Kosten (1. Wohneinheit).

Förderantrag zuerst: Die Förderung muss vor Beauftragung beantragt werden — wir begleiten Sie durch den Antragsprozess.

KfW-Ergänzungskredit: Den Eigenanteil können Sie über einen zinsvergünstigten KfW-Ergänzungskredit finanzieren.

Gefördert werden Gerät, Montage, Hydraulik, Wärmespeicher und Planung.

Ehrlich erklärt

Wärmepumpe aus einer Hand — mit regionalem Heizungspartner

Eine Wärmepumpe ist eine Heizungsanlage. Wir sind Solarexperten und arbeiten beim Heizungsteil mit einem spezialisierten regionalen Heizungsbaupartner zusammen — für Sie bleibt es trotzdem ein Ansprechpartner, ein Angebot und ein verantwortlicher Projektleiter: GRAMMER Solar.

Was das für Sie bedeutet

Kein Koordinieren zwischen Heizungsbauer und Solarinstallateur — das übernehmen wir.

  • Ein Ansprechpartner für PV, Speicher und Wärmepumpe
  • Gesamtplanung aus einem Guss — keine Schnittstellenprobleme
  • Bewährte Heizungspartner mit eigenen Zertifizierungen
  • Ein gemeinsames Angebot
  • Förderantrag und Anmeldung aus einer Hand

Warum GRAMMER Solar

Regional. Erfahren. Persönlich.

Wir sind kein überregionales Plattformunternehmen, das Aufträge weiterreicht. Wir sind seit fast 50 Jahren ein Betrieb aus der Region — mit eigenem Team, eigenen Monteuren und langfristiger Verantwortung für jede Anlage, die wir bauen.

Verwurzelt in der Region

Amberg & Oberpfalz ist unsere Heimat. Kurze Wege, schnelle Reaktion — auch nach der Installation.

Eigene Fachkräfte, keine Subunternehmer

Jede Anlage wird von unserem eigenen Team geplant und gebaut. Volle Verantwortung, kein Outsourcing.

Fast 50 Jahre Solarerfahrung

Wir haben Photovoltaik nicht entdeckt, als sie zum Trend wurde. Wir sind seit 1977 dabei und haben die Branche mitgeprägt.

Langfristiger Partner, nicht nur Lieferant

Wartung, Monitoring und Optimierung: Wir bleiben ansprechbar — auch Jahre nach der Inbetriebnahme.

Siegfried Schröpf, Inhaber und Geschäftsführer GRAMMER Solar

Simon Schwab, Siegfried Schröpf und Walther Geiger, Inhaber GRAMMER Solar

Häufige Fragen

Was Hausbesitzer zur Wärmepumpe fragen

Sie haben Fragen, wir die Antworten. Ist Ihre Frage nicht dabei, rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns – wir beraten Sie gerne.

Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe inklusive Installation kostet für ein Einfamilienhaus typischerweise zwischen 18.000 und 35.000 Euro brutto. Nach Abzug der BEG-Förderung reduziert sich der Eigenanteil deutlich — und amortisiert sich über günstigeren Heizbetrieb.

Moderne Luft-Wasser-Wärmepumpen erzeugen ca. 40–50 dB(A) im Normalbetrieb — vergleichbar mit einem Kühlschrank. Mindestabstände und Aufstellungsregeln planen wir von Anfang an mit ein.

Das passt zu Ihrer Wärmepumpe

Wärmepumpe ist der Kern — das rundet es ab

Kombinieren Sie Wärmepumpe, PV und Speicher zu einem System, das sich gegenseitig optimiert.

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PV-Anlage

Die Grundlage für alles: Eine gut dimensionierte Solaranlage auf Ihrem Dach liefert den Strom für Haushalt, Speicher, Wärmepumpe und Auto.

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Speicher

Ein Batteriespeicher erhöht Ihren Eigenverbrauch deutlich und macht Sie unabhängiger vom Netz. Wir wählen gemeinsam mit Ihnen die richtige Kapazität — passend zur Anlage und Ihrem Verbrauchsprofil.

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E-Mobilität

Laden Sie Ihr Elektrofahrzeug mit eigenem Solarstrom: Wir installieren die passende Wallbox und verknüpfen sie intelligent mit Ihrer PV-Anlage und dem Speicher — für maximale Eigenversorgung.

Der nächste Schritt

Jetzt beraten lassen.

Wir prüfen gemeinsam, ob eine Wärmepumpe für Ihr Gebäude Sinn macht, welche Förderung Sie mitnehmen können und wie sie sich mit Ihrer PV-Anlage verbinden lässt.

  • Kostenlos & unverbindlich
  • Altbau-Eignung prüfbar
  • Förderantrag inklusive

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Grammer Solar GmbH

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