Finanzierung & Förderung

Was Sie beim Kauf Ihrer Solaranlage sparen können

Null Prozent Mehrwertsteuer, steuerfreie Erträge, Einspeisevergütung und günstige Kredite: Wir zeigen Ihnen, welche Vorteile es 2026 für Ihre PV-Anlage gibt – verständlich und unabhängig.

Finanzierung & Förderung

Das gilt 2026

Die wichtigsten Vorteile für Ihre PV-Anlage auf einen Blick

Einen klassischen Zuschuss vom Bund gibt es für private PV-Anlagen derzeit nicht. Die Vorteile stecken vor allem in Steuern, Vergütung und Eigenverbrauch – und die sind beachtlich.

0 % Mehrwertsteuer

Für PV-Anlagen auf oder an Wohngebäuden gilt der Nullsteuersatz – inklusive Speicher und Montage. Bei Anlagen bis 30 kWp gelten die Voraussetzungen als erfüllt. Sie sparen also 19 % gegenüber dem Regelsatz, ohne Antrag: Die Rechnung wird direkt ohne Umsatzsteuer gestellt.

Steuerfreie Erträge

Einnahmen aus PV-Anlagen bis 30 kWp je Wohn- bzw. Gewerbeeinheit (max. 100 kWp je Person) sind von der Einkommensteuer befreit (§ 3 Nr. 72 EStG). Für die meisten Einfamilienhäuser heißt das: kein steuerlicher Aufwand für den Solarstrom.

Einspeisevergütung

Für Anlagen, die zwischen 1. August 2026 und 31. Januar 2027 in Betrieb gehen, gibt es bei Überschusseinspeisung bis 10 kWp 7,70 ct/kWh – fest für 20 Jahre (nach bisherigem Recht, siehe EEG 2027 unten).

Eigenverbrauch – der größte Hebel

Jede selbst genutzte Kilowattstunde ersetzt teuren Netzstrom. Mit Speicher, Wärmepumpe oder E-Auto steigt Ihr Eigenverbrauch deutlich – das ist heute der wichtigste Faktor für die Wirtschaftlichkeit.

Gut zu wissen: GRAMMER Solar vermittelt keine Finanzierungen und stellt keine Förderanträge. Wir informieren Sie umfassend, rechnen die Wirtschaftlichkeit Ihrer Anlage transparent durch und stellen Ihnen alle technischen Unterlagen für Ihre Bank, Ihre Steuerberatung oder die Förderstelle zur Verfügung. Diese Seite ersetzt keine Steuer-, Rechts- oder Finanzberatung. Stand: Oktober 2026.

Aktuelle Einspeisevergütung

Vergütungssätze für Neuanlagen

Gültig für Inbetriebnahme vom 1. August 2026 bis 31. Januar 2027 (Quelle: Bundesnetzagentur). Die Vergütung wird für 20 Jahre zuzüglich Inbetriebnahmejahr gezahlt.

AnlagengrößeTeileinspeisungVolleinspeisung
bis 10 kWp7,70 ct/kWh12,22 ct/kWh
10 bis 40 kWp (Anteil)6,66 ct/kWh10,24 ct/kWh
40 bis 100 kWp (Anteil)5,44 ct/kWh10,24 ct/kWh

Was seit 2025 zusätzlich gilt (Solarspitzengesetz):

  • Neue Anlagen erhalten in Zeiten negativer Börsenstrompreise keine Vergütung – diese Zeiten werden an das Ende der Förderdauer angehängt.
  • Neue Anlagen ohne intelligentes Messsystem (Smart Meter) dürfen höchstens 60 % ihrer Leistung ins Netz einspeisen.
  • Eigenverbrauch und Speicherung sind davon nicht betroffen – ein Speicher wird dadurch noch attraktiver.

EEG 2027 – Ausblick

Was sich ab 2027 voraussichtlich ändert

Die Bundesregierung hat am 29. Juli 2026 den Entwurf eines neuen EEG beschlossen. Das Gesetz befindet sich im parlamentarischen Verfahren (Stand Oktober 2026) und soll am 1. Januar 2027 in Kraft treten – Änderungen sind noch möglich.

Keine feste Vergütung mehr für Neuanlagen

Geplant ist statt 20 Jahren Einspeisevergütung eine befristete Übergangszahlung von zunächst 5,2 ct/kWh für höchstens 36 Monate, danach Direktvermarktung.

Einspeisung auf 50 % begrenzt

Neue Dachanlagen unter 100 kW sollen höchstens 50 % ihrer Leistung einspeisen. Eigenverbrauch und Speicher bleiben unberührt.

Bestandsschutz

Anlagen, die bis 31. Dezember 2026 in Betrieb gehen, sollen die bisherige Vergütung für 20 Jahre behalten.

Was heißt das für Sie?

Eine PV-Anlage lohnt sich vor allem über den Eigenverbrauch – daran ändert das neue EEG nichts. Wer eine Inbetriebnahme noch 2026 schaffen möchte, sollte zügig planen. Wir sagen Ihnen ehrlich, ob das in Ihrem Fall realistisch ist.

Wir aktualisieren diese Seite, sobald das Gesetz verabschiedet ist.

Finanzierung

Wie Sie Ihre Anlage finanzieren können

Die Finanzierung läuft über Ihre Bank oder die Förderbank – wir stellen Ihnen dafür das Angebot, die technischen Daten und eine Wirtschaftlichkeitsberechnung zur Verfügung.

Eigenkapital

Die einfachste und meist günstigste Variante: Sie sparen Zinsen und profitieren vom ersten Tag an voll von Ihren Erträgen.

KfW-Kredit 270

Zinsgünstiger Förderkredit für PV-Anlagen und Speicher, beantragt über Ihre Hausbank – vor der Auftragsvergabe. Laufzeiten bis 30 Jahre, bis zu 5 tilgungsfreie Jahre. Aktuelle Zinsen: kfw.de.

Kredit Ihrer Hausbank

Viele Banken bieten Modernisierungs- oder Energiekredite an. Vergleichen Sie Zins, Laufzeit und Sondertilgung.

Wichtig beim KfW-Kredit: Der Antrag muss gestellt sein, bevor Sie den Auftrag erteilen – bereits eine verbindliche Beauftragung gilt als Vorhabenbeginn. Sprechen Sie deshalb frühzeitig mit Ihrer Bank. Planen Sie zusätzlich eine Wärmepumpe? Dafür gibt es eigene Zuschüsse über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG).

Regionale Förderung

Zuschüsse in Bayern und Ihrer Gemeinde

Ein landesweites bayerisches Förderprogramm für private PV-Anlagen oder Speicher gibt es derzeit nicht. Einige Städte und Gemeinden zahlen aber eigene Zuschüsse – zum Beispiel Regensburg mit 100 €/kWp.

Fragen Sie bei Ihrer Stadt oder Gemeinde nach einem kommunalen Förderprogramm – und stellen Sie den Antrag in der Regel vor der Beauftragung. Fördertöpfe sind oft schnell ausgeschöpft. [Optional: bekannte Programme in Amberg, Sulzbach-Rosenberg und Umgebung ergänzen]

Warum GRAMMER Solar

Regional. Erfahren. Persönlich.

Wir sind kein überregionales Plattformunternehmen, das Aufträge weiterreicht. Wir sind seit fast 50 Jahren ein Betrieb aus der Region — mit eigenem Team, eigenen Monteuren und langfristiger Verantwortung für jede Anlage, die wir bauen.

Verwurzelt in der Region

Amberg & Oberpfalz ist unsere Heimat. Kurze Wege, schnelle Reaktion — auch nach der Installation.

Eigene Fachkräfte, keine Subunternehmer

Jede Anlage wird von unserem eigenen Team geplant und gebaut. Volle Verantwortung, kein Outsourcing.

Fast 50 Jahre Solarerfahrung

Wir haben Photovoltaik nicht entdeckt, als sie zum Trend wurde. Wir sind seit 1977 dabei und haben die Branche mitgeprägt.

Langfristiger Partner, nicht nur Lieferant

Wartung, Monitoring und Optimierung: Wir bleiben ansprechbar — auch Jahre nach der Inbetriebnahme.

Siegfried Schröpf, Inhaber und Geschäftsführer GRAMMER Solar

Simon Schwab, Siegfried Schröpf und Walther Geiger, Inhaber GRAMMER Solar

Häufige Fragen

Was Hausbesitzer zu Finanzierung und Förderung fragen

Sie haben Fragen, wir die Antworten. Ist Ihre Frage nicht dabei, rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns – wir beraten Sie gerne.

Nein. Anträge für Kredite oder Zuschüsse stellen Sie selbst bzw. über Ihre Bank. Wir unterstützen Sie aber mit allen technischen Unterlagen, dem Angebot und einer Wirtschaftlichkeitsberechnung.

Bei Anlagen bis 30 kWp je Wohneinheit sind die Einnahmen in der Regel einkommensteuerfrei. Im Einzelfall – etwa bei mehreren Anlagen – sollten Sie Ihre Steuerberatung fragen.

Das passt dazu

Mehr Eigenverbrauch – mehr Wirtschaftlichkeit

Je mehr Solarstrom Sie selbst nutzen, desto schneller rechnet sich Ihre Anlage.

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Speicher

Ein Batteriespeicher macht Ihren Solarstrom auch abends nutzbar und erhöht den Eigenverbrauch deutlich.

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Wärmepumpe

Heizen mit eigenem Solarstrom – und für die Wärmepumpe gibt es zusätzlich Zuschüsse über die BEG.

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E-Mobilität

Laden Sie Ihr E-Auto mit Sonnenstrom vom eigenen Dach – mit der passenden Wallbox ganz automatisch.

Der nächste Schritt

Lassen Sie sich unverbindlich beraten.

Wir rechnen Ihnen transparent vor, was Ihre Anlage kostet, was sie spart und welche Vorteile Sie nutzen können – die Finanzierung klären Sie anschließend mit Ihrer Bank.

  • Kostenlos & unverbindlich
  • Wirtschaftlichkeitsberechnung inklusive
  • Unterlagen für Bank und Förderstelle

Oder direkt anrufen

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